ComputerWelt


Ich denke die Problematik ist bekannt… Gerade, wenn man verschiedene Rechner benutzt, einmal den Laptop, den Rechner zuhause und den in der Arbeit - überall ist die Tastatur etwas anders. Oft kommt man dann versehentlich auf die “CAPS-LOCK”-Taste und dann schreibt man plötzlich nur noch groß…

Die Zeiten, wo so eine Funktion sinn gemacht haben, sind meines Erachtens seit dem “Ende” der Schreibmaschine, wo diese Funktion durchaus sinnvoll sein kann, vorbei. Jetzt habe ich mich etwas umgeschaut, wie man diese Taste am Besten funktionslos machen kann…
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Synergy Logo…wäre recht praktisch, denn wenn man mal den Laptop neben den normalen Rechner stellt, muss man stets im Kopf zwischen verschiedenen Tastaturlayouts umdenken und die Eingabegeräte ständig wechseln und kann schon ab und an etwas durcheinander kommen.

Da wäre es praktisch, einfach die Maus von Bildschirm zu Bildschirm bewegen zu können und so mit gleich bleibenden Eingabegeräten zwei PCs ansteuern zu können. Gut dass dies mit Synergy kein Traum mehr bleibt.

Man muss lediglich auf beiden Rechnern das Tool selbst installieren und den einen als Server und den anderen als Client konfigurieren.
Die Rechner müssen sich natürlich in einem Netzwerk befinden. Dann konfiguriert man am Server die entsprechenden Zonen, in welchen der Wechsel des Rechners stattfinden soll (z.B. Maus aus dem rechten Bildschirmrand des Servers bewegen = Client. Maus zurück an linken Rand des Clients bewegen = Server, wenn Server-Rechner links und Client-Rechner rechts am Schreibtisch stehen).
Schon kann man mit einem Eingabegerät mehrere (es können auch mehr als zwei Geräte sein) Geräte bequem steuern.

WRT54GEs geht manchmal schneller als man denkt, das die Firmware eines Geräts defekt wird. Da ich die DD-WRT Firmware aufgrund der erweiterten Funktionspalette anstatt der regulären von Linksys aufspielen wollte, habe ich den Router entsprechend geflashed und die Firmware aufgespielt. Da der WRT54G auf Linux basiert wollte ich auch endlich eine Firmware haben, bei der ich in der Shell auch selbst machen kann, worauf ich Lust habe ;-)

Der Telnetzugang war auch gleich möglich, nur die Web-GUI war mit Standardlogindaten nicht nutzbar. Sämtliche Loginversuche schlugen fehl. Daher habe ich den Router neu gestartet, durch langes Drücken von Reset auf auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und dabei ist die Firmware wohl hops gegangen. Kein Anpingen, gar nichts war mehr möglich. Lediglich auf die plötzlich nur noch nervös aber regelmäßig blinkende Power-Diode war verlass…

Die Möglichkeit per tftp die Firmware neu aufzuspielen hatte ich leider nicht, da ich boot_wait nicht gleich richtig gesetzt hatte. Scheinbar kommt so etwas ja mehreren Leuten vor, aber so wirklich weitergeholfen haben mir nur die Seiten von Skynet, welche auf Deutsch die Fehler schön beschreibt (aber ich wollte nicht gleich mit dem Lötkolben basteln gehen…) und vor allem Void Main’s WRT54G Tip.

Arbeiten auf der PlatineAuch wenn die Methode rabiat erscheint, sie hat funktioniert.
Auch wenn etliche andere Seiten davor gewarnt haben, ein Versuch war es mir wert. Gehäuse geöffnet, PINs kurzgeschlossen, nach ein paar Versuchen lief die Kiste wieder…
Inzwischen läuft der fast schon aufgegebene Router einwandfrei mit DD-WRT.

Trotz des kleinen Ärgers und der verlorenen Zeit habe ich die Umstellung nicht bereut. Jeder braucht eben sein Spielzeug ;-)

Aber der Satz Never change a running system wurde mir einmal mehr sehr schnell klar. Denn gerade dann, wenn es mal schnell ein Server- oder Software- oder Firmware-Update sein soll, kann es nur schief gehen. Murphys Law lässt grüßen…

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